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Bielefeld (WB). Das Monokel hat die Sparrenburg
fest im Blick: Der Kopf der Zeitung lenkt das Augenmerk auf Bielefelder
Belange namentlich der älteren Generation. Ein Senioren-Projekt,
das seinesgleichen sucht, blickt auf ein Jubiläum zurück. Soeben
ist die 75. Ausgabe im 13. Erscheinungsjahr fertiggeworden. Nach wie vor
ist es ein Freudentag für Chefredakteurin Marianne Zander (80), nach
mancherlei Mühen wieder eine frischgedruckte Ausgabe in Händen
zu halten.
Das zweimonatlich erscheinende Magazin für ein aktives Leben, so
der Untertitel, hat einen Leserkreis, der weit über die Auflage von
18.000 Exemplaren hinausgeht. »Unser Blatt geht durch viele Hände«,
weiß Redaktionsmitglied Loretta Garthoff (73) und berichtet von
Studentinnen aus der Ukraine, die in ihren Deutsch-Semestern das Magazin
studieren. »Da ist für jeden etwas drin«, stellt Marianne
Zander fest. Johannes Rau, Altbundespräsident, dachte ebenso, wie
er als regelmäßiger Leser wissen ließ. Die Welt am Sonntag
nannte die Zeitungsmacher „Pioniere der westfälischen Medienlandschaft“.
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... Das Blatt im handlichen Format wird kostenlos abgegeben. Eigene Reportagen
und Interviews sorgen immer wieder für Furore. Heimische Industrielle
kamen zu Wort, beliebte Künstler auf Durchreise oder auch namhafte
Sportler und Intendanten großer Sendeanstalten.
Zu den Mitstreitern im Redaktionsteam gehören Loretta Garthoff, die
sich um die Unterhaltungsseite kümmert, und Erika Bunzemeier, die
Ausflugsziele vorstellt. Manfred Fiedler ist als ehemaliger evangelischer
Pfarrer für die besinnliche Rubrik prädestiniert und Almut Kroll,
selbst Malerin, bearbeitet das Feuilleton und behält die Museumslandschaft
im Auge. Paula Lennartz ist als Springerin im Einsatz und hilft auf vielen
Gebieten, während der Psychologe Jörg Meyer aus seinem Fachgebiet
schreibt. Service-Seiten und Gesundheitsthemen bilden besondere Schwerpunkte.
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Auszug
aus dem Interview im Westfalen Blatt 14. Februar 2008
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